Meine Haltung als systemische Beraterin und Supervisorin ist geprägt von einem frühen
Interesse an Sprache, Kommunikation und unterschiedlichen Lebenswelten. Als Tochter
gehörloser Eltern habe ich früh erfahren, dass Kommunikation weit über Worte hinausgeht –
über Körpersprache, Resonanz, innere Bilder und feine Zwischentöne.
Mein Weg führte mich zunächst in die Logopädie – aus dem Interesse heraus, wie Sprache
verbindet und Verständigung gelingt. Mit dem Fokus auf ganzheitliches Arbeiten entstand im
Studium der Sozialen Arbeit der Wunsch, Menschen und ihre Entwicklungsprozesse auch
systemisch zu begleiten.
Geprägt haben mich zudem viele Jahre in der psychosozialen Beratung: vier Jahre an einer
Kinderkrebsklinik sowie acht Jahre in der Begleitung von Familien in der Frühförderung.
Diese Erfahrungen haben meinen Blick für Belastungen, Ressourcen, Individualität,
Partizipation und Beziehungsmuster vertieft.
In meiner Arbeit verbinde ich persönliche Erfahrung mit einer systemischen Haltung:
wertschätzend, ressourcenorientiert und offen für das, was ausgesprochen wird – und für das,
was zwischen den Zeilen mitschwingt.